Source Code: Cultures of Knowledge between Speech and Technicity

This year the folks at the Technical University of Berlin have put together a lecture series sure to be one of the city's main events on research at the intersections of technology, media, and critical theory. Announcement below, taken from http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=20052

VorlesungsreiheSource Code.  Kulturen des Wissens zwischen Sprachlichkeit und Technizität (Ringvorlesung)

 

    

Die Wissensforschung ist für die Geistes- und Kulturwissenschaften in den letzten Jahren zu einem wichtigen interdisziplinären Arbeitsgebiet geworden. Sie wendet sich den Ordnungen und der Medialität des Wissens in historischer Perspektive zu, beschreibt damit aber immer auch die Wissenskultur der Gegenwart. Die vom Fachgebiet Literaturwissenschaft der TU Berlin veranstaltete Ringvorlesung will einen Einblick in diese Diskussionen geben, indem sie das in der Geschichte des Wissens sich wandelnde Verhältnis von Sprachlichkeit und Technizität beleuchtet. Damit wird ein Themenfeld aufgespannt, das die Techniken der Rhetorik und des Erzählens ebenso umfasst wie die Techniken statistischer Datenverarbeitung und die experimentelle Erforschung der menschlichen Sprache ebenso wie die künstlichen Sprachen der Maschinenprogrammierung.

25.10.: Prof. Dr. Eckart Goebel (New York): Der Versucher als Mittler von Subjekt und Objekt

01.11.: Prof. Dr. Katja Rothe (Berlin): Dramatologien des Wissens zu Beginn des 20. Jahrhunderts

08.11.: Prof. Dr. Christoph Hoffmann (Luzern): Matrix und Archiv. Literatur als Rechenmaschinenprogramm

15.11.: Prof. Dr. Robert Stockhammer (München): Warum Sprache (k)ein Code ist - ausgehend von der Zusammenarbeit zwischen Max Bense und Francis Ponge

22.11.: Prof. Dr. Marianne Schuller (Hamburg): Wolken. Zwischen Naturwissenschaft und Dichtung

29.11.: PD Dr. Stefan Artmann (Halle): Streit und Notwendigkeit. Strategisches Wissen als Technologie des Provisorischen

06.12.: Prof. Dr. Wolf Kittler (Santa Barbara): Geister aus Draht und Äther. Telegraphie und Wireless bei Dickens und Kipling

13.12.: PD Dr. Peter Berz (Berlin): Source Code als Quelle. Aus der Editionsarbeit an Friedrich Kittlers Programmierwerk

20.12.: Prof. Dr. Michael Gamper (Hannover): Literarische Meteorologie

10.01.: Prof. Dr. Wolfgang Hagen (Lüneburg): Warum "das Digitale" (wenn überhaupt) ein Medium ist, aber keine feste Form hat. Überlegungen von Hertz bis Moore

17.01.: Prof. Dr. Armin Schäfer (Hagen): Was vom Wahnsinn übrig bleibt. Zur Mediengeschichte der Psychiatrie um 1900

24.01.: Prof. Dr. Bernhard Dotzler (Regensburg): Bilderwissen, Bilderquellen. Bildwissenschaftliche Fallbeispiele zur Kritik der Bildwissenschaft

31.01.: Prof. Dr. Ulrike Bergermann (Braunschweig): Konferenzen aufzeichnen. Techniken von Margaret Mead (1968) und Mary Catherine Bateson (1972)

07.02.: Prof. Dr. Wolfgang Pircher (Wien): Schrift und Technik des Geldes

14.02.: Prof. Dr. Eva Geulen (Frankfurt a. M.): Goethes Morphologie